Die Weihnachtsbäckerei ist bei uns Zuhause Tradition: leckere Kekssorten, stundenlange Backnachmittage, Blech für Blech voller angenehmer Düfte. Eine besondere weihnachtliche Atmosphäre schaffen dabei Jingle Bell Rock und Co. Unsere Tochter half heuer zum zweiten Mal tatkräftig mit. Die Keksdosen wurden gefüllt, und doch etwas anders als die Jahre zuvor als wir Großen alleine am Werk waren. Backen mit Kleinkind ist ein wunderbares Erlebnis, wobei uns der Nachwuchs einiges lehren kann. Lest selbst…

Es kommt nicht auf die perfekte Form an, sondern auf die Mischung. Denn die Hauptsache ist doch, dass die Kekse schmecken, und das tun sie auch wenn aus Vanillekipferl ein Vanilleball wird oder der Stern weniger Zacken hat 😉

Nicht zu viel vornehmen. Backen dauert Zeit, mit drei verschiedenen Teigen dreifach so lange. So wie beim Spielen haben Kleinkinder auch beim Backen irgendwann keine Lust mehr dazu, auch wenn mittlerweile nicht mehr aus dem Mürb- sondern dem Lebkuchenteig Herzen ausgestochen werden. Wer also nicht irgendwann alleine am Kekserl formen sein mag während der Nachwuchs schon zu protestieren beginnt, weil er sich stundenlang währenddessen beschäftigen muss, der legt doch einfach mehr kürzere Backtage ein oder verwendet weniger Teig. Je mehr Backzeiten umso schöner ist die Vorweihnachtszeit mit den Kindern!

Kekse ausstechen macht Spaß, verzieren ebenso. Ob Schoko- oder Zuckerglasur oder andere Verzierungen, die die Kekserl noch leckerer aussehen lassen: die Kinder sind wunderbar kreativ, wenn man sie nur lässt. Lieber zu viel als zu wenig, so lautete dabei die Devise unserer Tochter – und zwischendurch ein Löfferl direkt in den Mund, fördert die Konzentration und kann ja auch nicht schaden 😉

Man hat nicht richtig gebacken, wenn die Mehlspuren danach nicht in der gesamten Wohnung zu finden sind. Die Kreativität hinterlässt ihre Spuren, und so darf es mit unseren Lieblingen allemal sein. Warum sie also nicht gleich bei allen Backschritten miteinbeziehen, wenn sie es wollen? Sie werden es lieben vom Eier trennen über Teig kneten bis hin zu den eigenen Formenvariationen ein Teil der Familien-Weihnachtsbäckerei zu sein.

Die Lieblingskekse meiner Maus? Das sind definitiv die Vanillekipferl, ebenso wie die des Papas. Nicht nur, weil sie so lecker gut schmecken, wenn sie fertig sind, sondern weil die Vorbereitung richtig aufregend ist und sie mit dem Kindermesser kleine „Würmchen“ schneiden darf. „Wie beim Knetmasse spielen im Kindergarten…“, meinte die Maus dabei zu mir. „…da dürfen auch die Großen mit dem Kindermesser schneiden, so wie ich.“

Der Preis der gemeinsamen Backzeit ist unbezahlbar – das zeigen die Bilder meiner stolzen Bäckerin.

Posted by:Steffi

Herzlich Willkommen auf meinem persönlichen Mamablog! Hier schreibe ich, Steffi (29) über das Kinderglück mit meiner dreijährigen Tochter, arbeiten als Mama und ganz viel Alltagskram. Viel Spaß beim Lesen!

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