Ja, es ist überall amtsbekannt und wir können es alle unterschreiben: Der Tag hat viel zu wenige Stunden und wir Mamas haben einfach viel zu viel zu tun. Neben dem Partner, den Kids, der Arbeit, dem Haushalt, dem Einkauf, unseren sozialen Bedürfnissen, den freien Familientagen, dem ewigen Kreislauf der Frage „was essen wir heute?“, dem Wunsch nach Selbstverwirklichung und so weiter und so fort. All diese Aufgaben lösen doch gerne ein ordentliches Druckgefühl aus – zum Genießen und glücklich sein bleibt da im Alltag doch wenig Zeit.

Doch, halt mal! Auch ich gehöre zu den Mamas, deren To Do’s unendlich erscheinen – und dennoch fühle ich mich rundum glücklich und zufrieden. Willst du meine Lifehacks wissen? Dann lies gerne weiter im Text. Denn den Schlüssel zum Glück und zur Zufriedenheit – den gebe ich liebend gerne auch weiter…

Morgens aufstehen und zwar vor den Kindern. Was an den Arbeitstagen ganz normal ist tut auch an den freien Tagen gut. Warum? Weil du damit ruhig und gelassen – und vor allem nur auf dich konzentriert – in den Tag starten kannst, sei es mit ein paar ruhigen Sonnengrüßen oder was auch immer dich in einen guten Flow und in eine gute Energie bringt. Somit kannst du völlig zufrieden und vor allem ohne Hektik ins Bad und im Anschluss zum ersten Kaffee starten noch bevor der Trubel rundherum losgeht. Ein ruhiger Morgen bringt dich schon mal in die nötige Gelassenheit für alles was ansteht.

Vorplanen. Damit keine Verpflichtung vergessen wird funktioniert es bei mir nicht mehr ohne Plan. Was sind neben der Arbeit die wichtigsten To Do’s des Tages, was der Woche, all das schreibe ich jeden Morgen gerne bei mir in den Kalender. Wichtig für mich ist, dass ich dazwischen genügend freie Zeit lasse um neue spontane Ereignisse noch mit in das Geschehen bringen kann (und davon gibt’s bei uns meistens genug Unvorhersehbares 😉 ) und die Kinder und ich gemeinsam auch einfach mal spielen und spazieren können. Wir haben sowieso schon genug zu tun, da braucht es wirklich keinen ewigen Stress mehr in der Freizeit. Stress macht bekanntlich auf Dauer unglücklich. Was geht, das geht – was nicht, das geht eben an einem anderen freien Tag.

Perfekt war gestern. Das habe ich als Mama relativ schnell gelernt. Klar, wir wollen alle, dass es daheim sauber ist – und doch ist mittlerweile das Hauptaugenmerk bei mir nicht mehr auf komplette Reinheit gelegt 😉 Zumindest nicht tagsüber, wenn die Kinder sowieso immer wieder von Neuem alles herräumen. So spare ich mir Nerven – und vor allem auch ganz viel besondere Zeit.

Zeit bewusst erleben. Ich versuche meine Zeit bewusst zu erleben. Arbeitszeit ist Arbeitszeit, freie Zeit ist freie Zeit, Spielzeit ist Spielzeit, usw. und da versuche ich jeweils 100 Prozent bei der Sache zu sein. Abends, wenn alle schlafen und ich gerne Sport mache oder ein Buch lese bin ich auch bei der Sache, sonst würde ich ja weder den Sport genießen und im Anschluss ebenso wenig mitbekommen welches Kapitel ich gerade gelesen habe. Bei der Sache sein ermöglicht uns das bewusste Erleben – und das bewusstes Erleben tut so gut, und zwar zu allen Tageszeiten. Ganz besonders ist dieses Bewusstsein wenn du es während der Zeit mit den Kindern und der Familie fühlst, denn dann mach Familienzeit noch viel mehr glücklich.

Selbstverwirklichungszeit. Ganz wichtig. Klar sind wir mit Mama sein schon genug ausgelastet – und doch ist es wichtig unseren Zielen weiterhin nachzugehen, denn diese Ausgleichszeit lässt uns in die Richtung wachsen in die wir schließlich gehen wollen. Wer sein Ziel nicht verfolgt oder nicht danach lebt für den ist es schwierig glücklich und zufrieden zu leben. So auch für uns Mamas. Wenn ich mir zum Beispiel keine Zeit zum Schreiben einplane und nehme, dann fühle ich mich weniger zufrieden. Doch ich weiß, ich brauche diese Zeit, deshalb nehme ich sie mir, wenn auch nur abends oder während dem Mittagsschläfchen des Sohnes, wenn ich frei habe.

Alles ist Einstellungssache. Unsere Aufgaben ebenso, auch wenn das manche nicht so tolle sind. Jede Aufgabe, jede Situation, jede Verpflichtung – alles hat auch was Gutes. Nach dem Einkaufen können wir zum Beispiel wieder etwas Leckeres für alle in der Küche zaubern und das erfreut uns alle, ganz egal wie nervig und Zeit raubend das Lebensmittel kaufen manchmal ist. In allem überwiegt das Positive, wenn wir es nur sehen und uns daran erinnern. Siehst du es, dann bist du automatisch unbeschwerten und glücklicher.

Schwächen akzeptieren und an den Stärken arbeiten. Jeder Mensch hat seine Schwächen, doch warum müssen wir uns immer darauf fokussieren? Wir müssen nicht all unsere Schwächen ausmerzen, denn sie sind menschlich – und außerdem zieht es uns ja auch runter uns stets daran zu erinnern. Viel wichtiger ist es doch uns auf unsere Stärken zu konzentrieren, denn die sind es ja, die uns im Leben weiterbringen und uns gewinnen lassen – und uns somit glücklich machen. Auch unsere alltäglichen Stärken: als Mama, als Partnerin, als Angestellte oder Selbstständige, als Freundin, als Ich.

Breath in, breath out. Sportliche Ausgleiche einbauen. Uns sei es „nur“ einen langen Spaziergang. Bewegung schüttet Endorphine aus – und die machen happy. Außerdem wollen wir uns ja in unserem Körper wohlfühlen, damit es uns gut geht.

Schlaf, ein ganz wichtiges Thema. Auch – oder vor allem wir Mamas brauchen volle Power – und da der Schlaf generell gerne etwas weniger ausfällt müssen wir uns selbst da auch machmal an der Nase nehmen. Auch wenn der Wäscheberg dafür mal wieder über Nacht stehen bleibt. Wer auf Dauer zu wenig schläft, geht mit Sicherheit nicht gelassen und zufrieden durch seine Aufgaben.

Sei dankbar. Frage dich vor dem Schlafen gehen für was du heute dankbar bist. Schreibe es auf, mindestens drei Punkte jeden Abend und erfreue dich daran. Ganz schön finde ich es auch diese Frage meiner Großen zu stellen, die Antworten darauf sind großartig und erinnern mich immer wieder, wie einfach es ist meine Kinder glücklich zu machen – und das wiederum macht mich glücklich. Win-Win sozusagen.

Wenn mal nichts mehr geht, wenn du ausgelaugt bist, dann hilft nur eins: kürzer treten, um Unterstützung bitten und sie auch annehmen. Die Omas freuen sich, wenn sie auch mal zum Einsatz kommen, sei es zum Abholen oder um mal einen freien Nachmittag alleine oder eine Date-Night mit dem Partner zu genießen. Wir sind alle Menschen und jeder braucht diese Auszeit ab und an zum Kräfte sammeln für einen neuen Flow.

Stress hin oder her, die Familie ist unser größtes Glück: Wir selbst haben uns mit unserem Partner dafür entschieden eine Familie haben zu wollen. Und es gibt doch auch nichts, was mehr wert ist, als die Familie um über uns hinauszuwachsen. Mama sein ist ein riesen Teil unserer Berufung – Lasst sie uns genießen, mit guter Laune und Zufriedenheit. Für unsere Kinder, für unsere Familie, für uns. Wir sind Heldinnen!

Alles Liebe, Steffi

P.S.: Ich sehe mich weder als Coach, noch als eine Mama-Expertin, noch gar keine Pädagogin. Aber ich bin eine Mama, die gerne jeden Tag ihr Glück selber spürt. Spüre es auch du!

Posted by:Steffi

Herzlich Willkommen auf meinem persönlichen Mamablog! Hier schreibe ich, Steffi (31) über das Kinderglück als 2-fach Mama, arbeiten als Mama und ganz viel Alltagskram. Viel Spaß beim Lesen!

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